Beiträge vom November, 2007

eingeschlossen in der Schneehölle

Montag, 26. November 2007 20:59

Es ist ja nicht das erste mal passiert, dass ich recht verwirrt war nach dem Aufstehen, aber heute war wiedermal ein besonders schwerer Fall. Ich war am Nachmittag zu müde zu allem und habe mich daher kurz auf die Couch gelegt. Nach etwa einer Stunde wachte ich wieder auf. Die Wohnung war stock finster, es war absolut still und irgendwie verdächtig. Ich guckte noch im Liegen richtung Dachfenster genau über mir, konnte aber nichts sehen. Ich rieb meine Augen und guckte nochmals. Immernoch war alles dunkel. In mir breitete sich leichte Panik aus. Ich sah auf die Uhr: zehn nach fünf. Ich guckte zum Fenster und sah das Haus auf der gegenüberliegenden Straße nicht.

Nach etwa 4-5 Schrecksekunden in denen ich im Inneren schon meine Lebensmittelvorräte zusammen zählte begriff ich: SCHNEE auf den Dachfenstern. Ich ging richtung Schlafzimmer und sah dort aus dem Fenster. gerettet. Es musste wohl in der Stunde recht heftig geschneit haben und eine Zuckerschicht bedeckte meine Dachfenster vollständig. Bis ich wieder richtig auf der Höhe war, war der Schnee vom Fenster gerutscht und hab die Sicht wieder frei.

Aber genau in diesen 4-5 Sekunden war ich wiedermal völlig verwirrt. Ein seltsames Gefühl; im nachhinein aber irgendwie sehr lustig.

Thema: privates | Kommentare (0) | Autor: Jan

Post

Donnerstag, 22. November 2007 15:30

Heute morgen auf dem Weg vom Briefkasten Richtung Haus ist es mir so richtig bewußt geworden. Es ist schon Vorweihnachtszeit. Wie ich darauf komme? Anders ist es nicht zu erklären das in den letzten Tage 1/3 der Post aus Spendenaufrufen besteht. Egal ob in der Post der Mama (die ich freundlicherweise öffne da sie im Urlaub ist) oder in meiner. Mind. 1 Brief ist tgl. dabei der einen auffordert doch bitte einen kleinen Beitrag zu Spenden damit es irgendwo in der Welt den Leuten besser geht. Freundlicherweise ist dann auch gleich ein Überweisungsträger dabei, damit man es auch einfach hat das Geld zu Spenden. Es ist schon komisch, das diese Briefe immer Ende November, Anfang Dezember einem ins Haus schneien. Glauben die wirklich man spendet da eher? Ich jedenfalls nicht, die Briefe sind allesamt gleich mal in der neuen, noch nicht ausgelieferten blauen Tonne gelandet. Auch, damit wenn die Mama aus dem Urlaub kommt und ihre Post durchsieht Sie nicht doch noch auf dumme Gedanken kommt, denn sie würde sich schon in der weihnachtszeit beeinflussen lassen *gg* da weiß ich besser Projekte die Geld benötigen!

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Kristina

das beste Getränk der Welt

Dienstag, 13. November 2007 22:43

Ich will heute mal über eine meiner nicht ganz so geheimen Leidenschaften schreiben. Das ganze ist mir heute eingefallen, als ich für 45 min von der Uni nach Hause gelaufen bin um dem polarartigen Münchner Nachmittag zu entfliehen. Ich bereitete mir mit viel Liebe einen frisch gebrühten, heißen, wohlschmeckenden “Espresso Macchiato” zu. Dies ist eine Spezial-Mischung meinerseits. Effektiv benötigt man einen guten Espresso, (hier zehre ich immer noch von original-italienischen Vorräten; einer noblen Spende von DDDN), gutes Wasser, eine gute Kanne (ich habe so eine “auf-den-Herd-stell”-Kanne für 3 Tässchen: Prädikat: GENIAL), etwas Milchschaum, einen Keks, eine Tasse, braunen Zucker und eine Portion Kaffee-Liebhaberei.

expresso macciato

Diese Zutaten geben in der Richtigen Reihenfolge eingesetzt ergeben oben genannten Espresso Macchiato. Also einen starken gesüßten Espresso (etwa 30ml) mit Milchschaum “on top”. Dieses kleine Teufelsgebräu weckt in mir zu jeder Tages- und Nachtzeit positive Gefühle. Das enthaltene Koffein spüre ich nicht wirklich, dazu ist meinem Toleranzschwelle zu sehr gesenkt; aber der kräftige Geschmack, der heiße, etwas dickflüssige Kaffee und der luftige Milchschaum. Ein Traum.

Nach diesem kleinen kulinarischen Meisterwerk aus der Tasse bin ich dann durch den kalten, windigen Münchner Abend zurück zur Uni. Diese Kaffeemacherei hatte aber noch einen weiteren positiven Effekt. Als ich 1,5h später wieder nach Hause zurückkehrte duftete es in der Wohnung immer noch unbeschreiblich nach Kaffee; und so freue ich mich schon auf morgen, und auf eine weitere mini-Tasse meines neuen Lieblings-Motivations-Genießer-Getränks. (siehe oben, Tasse von heute Nachmittag kurz vor dem Genuß)

Wer selbst mal so einen kleinen, mit Liebe hergestellten Gaumenschmeichler genießen will dem sei versprochen: man bekommt ihn hier. Zutaten sollten dazu immer vorhanden sein und man darf sich hier in meiner Wohnung gern kurz aufwärmen. eMail, Kommentar oder Anruf genügt.

Thema: privates | Kommentare (5) | Autor: Jan

Was soll ich davon halten……….

Dienstag, 13. November 2007 18:23

ich bin im Moment total durcheinander und weis echt nicht was ich davon halte soll……….von der JHV (Jahreshauptversammlung) meines FCB

Damit ihr wisst um was es geht, einige Links

VIDEO youtube.com
BERICHT sueddeutsche.de
BERICHT welt.de
BERICHT deloitte.de 

bin ich wirklich schuld das der FCB den “Sitzplatzleuten” das Geld aus der Tasche ziehen muss, weil ich versuche für 13 Euro in der Kurve unsere Jungs anzufeuern und Stimmung zu machen? Oder muss ich mich als populistische Scheiße bezeichnen lassen…….oder ist es wirklich so unnormal wenn man versucht Dinge zu verbessern die gerade nicht gut laufen?
ich weis im moment echt nich was die da gestern geritten hat, aber evtl haben die Herren vom Vorstand ihr wahres Gesicht gezeigt gegenüber den Fans, oder sind alle da einfach so reingerutscht in die Situation und alles hat sich mal entladen…..

Ich weiß es nich…………..muss da glaub ich noch länger drüber nachdenken……..

eure im moment unruhige und nachdenkliche

Schwester K.

Thema: privates | Kommentare (1) | Autor: Kristina

Auch mal die andere Seite erleben…..

Freitag, 9. November 2007 18:13

So, nun durfte ich ach mal die andere Seite erleben. Ich war Pat. !!!! In einem umliegenden Krankenhaus war ich seit Mittwoch Gast, und was ich da erleben durfte, naja ich weis ja net. Es hat sich in den 3 Jahren in denen ich nur noch Krankenschwester auf dem Papier war doch schon sehr viel verändert. Als erstes durfte ich erfahren, ich war ja noch voll fit und musst nur so bald da sein um mit dem Anästhesisten meines Vertrauens zu sprechen, das der Nachmittagskaffee abgeschafft wurde. Is das Päckchen Kaffee zu teuer geworden, oder die Zivis die denselbigen austeilen? Desweitern kann man die Gesundheitsreform daran ausmachen, das am morgen der OP es nicht interessiert ob ich mich fertig mache, sprich OP-Hemd anziehen, Schmuck rausmachen etc. Früher kam da eine liebenswürdige, nette Schwester ins Zimmer, half einem beim ankleiden und erklärte nochmal den Tagesablauf, machte das Bett und fragte sicherheitshalber nochmal nach ob man in den letzten 8 Std auch wirklich nichts gegessen hatte. Diesma? Nichts, kein Betten machen, kein nachfragen der Nüchternheit etc……… wenn ich mich nicht daran gehalten hätte, hätte es wohl der Arzt meines Vertrauens gemerkt wenn die *net näher definier will* in meine Lunge gelaufen wäre. Denn, des is a neueste Mode, bei HNO-OPs gibt es kene ITN mehr sondern diese OPs werden auch in LaMa gemacht *Tztzt* des wäre vor 5 Jahren noch undenkbar gewesen. Wie sagte der Arzt so schön: ” wenn ihr eigenes Blut in ihre Lunge läuft is des net ganz so schlimm, des verkraften sie scho” *mmH* ok, wenn er meint………..

Als ich im Aufwachraum aufwachte (oO) und zu mir kam, war alles gut, kein Blut in meiner Lunge und mir gings relativ gut. Als ich abgeholt werden sollte um zurück auf Station zu kommen, hörte ich nur die Schwester sagen: “Die schläft noch zu fest, ich hab keine Zeit, wir haben so viele OPs” da setzte ich mich auf und sagte: “halt, ich bin wach!!” *kicher* also musste sie mich wohl oder übel mitnehmen. Früher war des so, das man als Schwester alle Stunde bei den frischoperierten Patienten Blutdruck und Puls messen musste und nach Schmerzen fragte und so. Diesmal?? Fehlanzeige. Am Abend um ca 19.52 Uhr schaute das erste mal (!!!) eine Schwester wieder nach mir. Sie misst den Blutdruck und verschwindet wieder, nachdem sie mir mitteilt ich darf jetzt dann Tee trinken. Und wenn ich das vertrage dann darf ich auch was essen. Ach ja, Schmerzmittel wollte sie mir noch andrehn… die wollte ich aber net………. :-)

Naja, ich will euch hier net langweilen, aber ich muss euch noch kurz von der Schwester am Morgen erzählen, die pünktlich um 6.37 Uhr die Tür aufreißt, auf den Lichtschalter drückt und ” Guten Moooooooooorgen” schreit. Sie bittet einen höflichst aus dem Bett, damit die Falten die in der Nacht entstanden sind glatt gezogen werden können.

Das hier wäre eine never ending Story, aber wie schon gesagt ich will euch net langweilen.

so long………..

Eure Schwester K.

P.S. dieser EKG-Kleber-Papp da, der geht kaum mehr von der haut runter!! *scho ganz rote Stellen hab*

Thema: privates | Kommentare (0) | Autor: Kristina

was in der Zeitung steht

Samstag, 3. November 2007 13:04

Da sitzt man morgens am Frühstückstisch und denkt sich nichts böses, blättert etwas gelangweilt in der Zeitung der Region und dann fällt dem geneigten prä-Ingenieur ein Beitrag auf welcher schon ziemlich zu meiner Belustigung beigetragen hat. Aber vermutlich ist das wieder so eine Sache, welche nur ich lustig finde und keinem anderen im großen weiten Frankenland fällt sowas auf.

Mainpost vom 03.11.2007

Thema: Studium, privates | Kommentare (2) | Autor: Jan

Einmal Sani immer Sani

Donnerstag, 1. November 2007 23:46

Tja, da dachte ich mir gehst an deinem freien Tag ma weng relaxen. Also was hab ich gemacht, ich hab meine sieben Sachen gepackt und bin gen Süden gefahren. Dort angekommen bin ich erst mal ins berühmte schwedischen Einkaufshaus und hab mich selbst belohnt (gibt zwar keinen ersichtlichen Grund), aber manchmal muss des einfach sein. Dort konnte ich mich dann wieder loseisen und bin richtung Innenstadt gefahren. Leider sind kurz vor München ziemlich viele Baustellen und so musste ich ein bisschen Geduld aufbringen bevor ich am Ziel war. Diesmal ohne Telefonat das mich vom Weg abbringt. :-) Dort angekommen, kurz die Sachen in die Wohnung schmeißen und dann gings a scho los Richtung U6. Als ich die Treppen der U-bahnstation runterlief, traute ich meinen Augen kaum, war stand dort unten und wartete auf die U-bahn? Bekannte Gesichter aus meiner Heimat. Wie es der Zufall so will wollen sie auch in die Arena. Also, reinquetschen in die nächste Bahn und ab gehts….. Leider sind in der U-bahn nicht nur Freunde *Grins* aber wir konnten uns “wehren”! Um das ganze hier abzukürzen, denn der mittlere Teil interessiert hier sowieso niemanden, als ich wieder zurückfahren wollte und kurz vor dem Aufgang zur U-Bahn bin, schließt das Tor. Eine nette männliche Stimme verkündet: “Der Bahnhof wird vorübergehend geschlossen wegen technischen Problemen an einer U-Bahn im Bahnhof Freimann” na super!! Und ich befinde mich inmitten einer Horde Borussen-Fans. Nach ca 20 min. gings dann weiter. ok, reinquetschen in die Bahn Richtung Stadtmitte. Als ich an meiner Station aussteige, ich will eigentlich zügig Richtung Wohnung, denn da wartet leckeres indisches Essen auf mich, da klappt doch neben mir ein Borussen-Fan zusammen. Im Gewissenskonflikt zwischen Essen – Borussenfan – Hilflose Umstehende – Notfall überlege ich kurz wie ich reagieren soll. Letztendlich bleibt nur eine Entscheidung: hinlaufen und fragen ob ich helfen kann. Der junge Mann lehnt erst dankend ab, als ich aber erwähne, ich habe einen medizinischen Beruf erlernt, nimmt er dankend an. Es zieht sich ein bisschen hin, bis ich mich dann doch entschließe den Münchner RD einzuschalten. Ich drücke den großen orangengen Notrufknopf am Bahnsteig und eine unfreundliche Stimme sagt: “U-bahnwache was gitbts?” Ich schildere ihm kurz das Problem und er verspricht es weiterzuleiten. Nach kurzem warten “schlappen” 2 Rdler die Rolltreppe runter und zeigen wenig Interesse sich a bissle zu schicken. Das die net Eis schleckend daher kamen war echt eins. Naja, nach kurzer Übergabe an die Berufsfeuerwehr München habe ich mich verabschiedet und die Gladbacher ham sich bedankt und ich bin von dannen gezogen Richtung gutem indischen Essen.

Fazit: Einmal Sani immer Sani; egal welche Klamotten wer trägt, im “Notfall” is des wurscht, und des is gut so!!

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Kristina