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auf die Tasten, fertig, LOS!

Mittwoch, 27. Dezember 2006 0:14

Heute mal was ganz aussergewöhnliches: ein Tastatur-Schnellschreibe-Wettbewerb, eine sog. “typing challange”. Die Frage ist, wieviele Anschläge schafft man. Bitte um Vergleichsergebnisse zu haben klickt den Modus SENTENCES (2min) an, in der jeweiligen Landessprache. Und dann postet einfach eure Ergebnisse (Anschläge, Worte, Prozentzahlen). Leider benötigt man zum Ausführen die JAVA-Umgebung von sun, aber die sollte man sowieso haben.

Also: Auf die Tasten, fertig, LOS:

http://typera.tk/

Ich werde morgen wenn ich fit bin auch mal meine Ergebnisse hier hinkommentieren.

Thema: Blog-Zeug | Kommentare (8) | Autor: Jan

…schlaf, Kindlein schlaf!

Montag, 25. Dezember 2006 12:02

Habt ihr je versucht euer Schlafverhalten zu analysieren? Mir kommt immer wieder der gedanke, dass man da völlig verwirrt ist, so im Schlaf bzw halb-Schlaf.

Zu Vorgeschichte ist zu sagen, dass ich recht spät ins Bett gegangen bin und echt schlecht geschlafen habe. Am nächsten Morgen bin ich gegen 6 aufgestanden und hatte den Tag über bissl Dienst fürs BRK. Am Abend dann die üblichen Weihnachtsfeierlichkeiten und ein super-gutes Essen. Gegen um 2200 (ich war da schon 16 Stunden wach) stellte sich doch eine gewisse Müdigkeit ein. Ich ging mit meinen Eltern noch für so 20 Minuten “spazieren” (irgendwie traditionell am 24.12 bei uns); danach noch bissl gemütlich quatschen im warmen Wohnzimmer und dann gegen um 2330 ab ins Bettchen.

Ich fühlte mich schon recht erschöpft. Gegen 0103 klingelte mein Handy mit einer SMS die ich wohl gelesen habe (keine Erinnerung) und offensichtlich fiel ich sofort wieder in einen komatösen Schlaf, denn gegen 0105 klingelte der SEG-Melder für meinen Bereich zu dem Brandeinsatz. Diesen scheine ich tatsächlich weggedrückt zu haben (und dazu muss man auf nen recht kleinen Knopf drücken, 2mal. Nicht einfach nur draufhauen wie beim Wecker). Ich habe KEINERLEI Erinnerung daran.

Mein Bild der Nacht sieht so aus: 2330 ins Bett, 0950 aufgestanden. Alles gut.

Dann las ich ne SMS einer Kollegin ob ich beim SEG-Einsatz bin/war. Ich kramte in meinem Hinterkopf und wusste absolut NICHTS. Ich erzählte das meiner Mama und sie sagte “jaja beim Einschlafen war da so ein lauter Ton, der war aber dann gleich wieder weg”. Meine Zimmertüre war offen also war wohl die ganze Family wach, ausser mir *g*

Am Morgen dann als ich ne SMS schreiben wollte klickte ich mich im mobilen Telefon durch den “Posteingang” und las dort eine SMS von gestern Nacht 0103. Ich erinnerte mich SEHR dunkel an den Inhalt; aber nur “jetzt wo ich ihn lese”.
Es scheint sich zu bestätigen, dass wohl nen SEG Einsatz war. Auch auf dem Melder steht unter letzte Alarmierung: SEG; und es ist auch Fakt, dass ich ne SMS bekommen und gelesen habe. Ich mache mir in so Situationen schon meine Gedanken, schließlich war ich wohl doch in ner recht tiefen Narkose :-)

Geht euch das auch manchmal so? Ich finde sowas schon erschreckend. Schließlich war das eindeutig nur die Müdigkeit, die mich da so verwirrt machte. Ich hatte nur Bionade getrunken, den ganze Abend. Offensichtlich schützt uns unser Körper vor großen “nicht-Schaf-Phasen”, denn man kann nicht behaupten ich wollte nicht zur SEG gehem, mitten in der Nacht . Ich beschwere mich etwa seit 8 Monaten dass es keine SEG-Einsätze in meinem Bereich gab und ärgere mich auch, dass ichs nun “verpennt” habe.

Alles sehr sehr ärgerlich, obwohl ich an alles KEINERLEI Erinnerungen habe. Alles was ich nun rausgefunden habe ist, dass es wohl so gelaufen sein muss, ohne dass ich es mitbekemmen habe. Ich wünsche ich dennoch ein ruhiges Weinachten…

Thema: Retterei, privates | Kommentare (5) | Autor: Jan

Na was is denn da los??

Montag, 18. Dezember 2006 18:13

Hier wohl nimmer so viel……. Is ja scho ewig nix mehr geschrieben worden hier. Also muss ich euch von meinen WE berichten. A wenns wohl keinen interessiert. Freitag abend war die 3. Weihnachtsfeier in diesem Jahr für mich angesagt. Hab mich aber trotzdem drauf gefreut, da es die “Arbeitsweihnachtsfeier” war. Also am Freitag abend pünktlich um 19 Uhr im KV zum Essen fassen sein……. vorher durften wir uns eine Rede anhören, bei der ich etwas stutzig wurde. Wir sollten uns vorstellen wir wären eine Kerze!?! Die entweder lange und unbenutzt im Karton liegt, oder eine die angebrannt wird und immer kürzer wird aber dafür Licht und Wärme spendet……so kurz vor Weihnachten sollte mal jeder drüber nachdenken, welche Kerze er lieber wäre……… naja, ich sach ma besser nix dazu…… *grins*

Wurd dann doch noch ganz lustig, denn einige von uns haben die weiteren Feierlickeiten ins Cafe Kölsch verlagert. Dort war deutlich mehr Stimmung. :-) Leider musste ich mich beim Feiern etwas zurückhalten, denn ich musste am Samstag früh die Wernecker Bevölkerung beschützen. Und des nach 4 Wochen Urlaub. Unglaublich. Und so war ich dann a scho um 3 Uhr in meinem Bettchen gelegen während einige noch weiter Richtung Maxbrücke zogen in des dahinter liegende Gebäude.

Die Arbeit am Samstag verging dann mehr oder weniger arbeitsintensiv so daß ich relativ gut gelaunt um 16 Uhr Feierabend machen konnte und mich zu meinem allsamtäglichen Vergnügen begab. Danach einmal durch die Dusche und dann war auch schon die nächste Weihnachtsfeier an der Reihe. *gg* Wunderbar diese Vorweihnachtszeit.

Kaum angekommen mussten wir unseren Durscht mit Gerstensaft löschen, da es in diesem Raum mind. 40 ° Celsius hatte. Aber das war ja kein Problem. Der offizielle Teil an diesem Abend war ganz vergnüglich, geehrt wurde ich auch. Wie hat er so schön gesagt: “Was der Müller-Wohlfahrt bei den Bayern is, is die Kristina für uns *megaroooootwerd*” oh mann, wär ich bloß net hin… zwischenzeitlich hat ma der Dienstplanschreiber des KV angerufen. Blöderweise hat jemand abegehoben. Mist. Was will er wohl am Samstagabend um 20 Uhr???? Was wohl……. er sucht jemanden der am Sonntag früh im südliche Landkreis Sicherheit verbreitet. Laut seiner Aussage käme nur ein Kollege und ich in Frage, wobei der Kollege bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen ist. Und um dem Kollegen den Streit mit der Schwiegermutter zu ersparen, hab ich dann wohl oder übel zugesagt. Hab mir dann des festen Vorsatz gesetzt net ganz so spät von der Feier heimzugehen. Was mir sehr schwer fiel. Bei der Gesellschaft. ;-)

Aber auch dieser Dienst ging rum. Abends wollte ich auf jeden Fall früh ins Bett, da ich ja einiges an Schlaf nachzuholen hatte. Wurde a widder nix draus. Kaum auf der Couch angekommen, musste ich auch scho widder aufstehn. Noch ma in ne Kneipe in Werneck. Nen kleines kuschliges spontanes CT. Lustig wars…… *kicher*

So jetzt isses Montag früher Abend und der Vorsatz vom Vortag steht immer noch, denn es wird a lange Woche. Muss die ganze Woche arbeitn. Ma schaun was aus dem Vorsatz wird. In diesem Sinne will ich euch net länger nerven. Wünchs euch allen hier ausm Blog ne schöne Woche und ruhige besinnliche Feiertage. Bis dahin.

Eure Schwester K.

Thema: privates | Kommentare (2) | Autor: Kristina

Bis die Ohren bluten

Samstag, 9. Dezember 2006 19:17

Also ehrlich, manchmal werden unsere Ohren ganz schön strapaziert. Was einem da zugemutet wird, geht auf keine Kuhhaut. Dabei war das anfänglich gar nicht so übel, doch wenn man es immer und immer hören muss, geht es einem ganz schön auf den Senkel.

Wovon ich rede? Vom Radioprogramm, die Musik, die dort gespielt wird. Gespielt zu Weihnachten. Immer dieselbe. Von Wham. Von „Last Christmas“!

Geht es Euch auch so? Früh steht man auf, schaltet das Radio an: Last Christmas. Auf dem Weg zur Arbeit im Autoradio: Last Christmas. Im Büro/Dienstwagen: Last Christmas. Auf dem Nachhauseweg: Last Christmas.

Ich frag mich, was an diesem Lied so besonderes ist, dass er rauf und runter geleiert wird. Gibt es keine anderen Weihnachtslieder (und damit meine ich jetzt nicht „Oh Du fröhliche, oh Du selige“)? Ständig dieses Wham-Gewimmere. Dabei fand ich den Song gar nicht mal so schlecht. Damals, als man das Abspielen über den Äther noch mit Bedacht tat. Heutzutage ist man dann richtig froh, wenn Weihnachten wieder rum ist. Aber nur, weil die Ohrenkrätze ein Ende hat.

Sender wechseln bringt nicht viel. Will man dem entgehen, bleibt nur der Aus-Knopf.

Einen „Last Christmas“-freien Radiogenuß wünscht Euch

jr

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: jr

Geschenke

Mittwoch, 6. Dezember 2006 20:32

Nun ist sie wieder da. Die Zeit des Schenkens. Und mit ihr auch die Frage: Was schenk ich nur? Ne Krawatte, nen neuen Kochtopf oder Socken? So ziemlich die unbeliebtesten Geschenke! Aber was sonst? Schwierige Frage. Denn schließlich will der Schenkende dem Beschenkten durch das Geschenk eine Freude bereiten.

Eigentlich find ich die Vorweihnachtszeit ja ganz o.k. Doch irgendwann kommt dann die große Geschenke-Front auf mich zugerollt. Gott sei Dank beschränkt sich das Aussuchen der Geschenke mittlerweile auf ein Minimum. Erwachsene bekommen in unserer Familie nichts mehr geschenkt, nur noch die Kinder. Aber das langt dann auch schon. Was will man einem Zwockel schenken, der so ungefähr von Tausend Verwandten alles bekommt, was die Spielzeug-Industrie produziert? Dann folgt immer der Anruf bei den Eltern, was denn dieses Jahr angesagt ist. Bleibt dann immer noch das Gewusel in den Geschäften. Denn alle gehen scheinbar zur gleichen Zeit wie ich einkaufen. So kommt es mir zumindest vor.

Naja, hoffentlich geht es Euch da besser. Ich für meinen Teil muss jetzt noch ein paar Anrufe bei Eltern machen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit
jr

Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor: jr

Wir gehen auflinie zum wellenreiten

Sonntag, 26. November 2006 10:46

Alles klar? Wohl eher nicht, beschreibt es aber doch, was viele Millionen von Deutsche tagtäglich machen ziemlich genau! Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die englischen Ausdrücke für diese Tätigkeit geläufiger sind. Online gehen zum surfen – des Rätsels Lösung. Aber was heißt hier geläufiger. Hier die deutsche Bedeutung zu verwenden, klingt ziemlich doof.

In anderen Bereichen aber haben wir Anglizismen übernommen, die garnicht nötig gewesen wären, weil wir ebenso treffende Bezeichnungen in unserer deutschen Muttersprache haben.

Ein paar Beispiele gefällig?

  • Will man etwas in einem Faltblatt präsentieren, gibts neuerdings nur noch den Flyer.
  • Trifft man sich zum Briefing, so ist man eigentlich bei einer (Lage-)Besprechung.
  • Erhält man einen Informationszettel an die Hand, gibts ein Handout.
  • Die Sekräterin wird schlichtweg zur Office-Managerin.
  • Die Zeit mit der höchsten Einschaltquote bezeichnet man als Primetime.

Und wer mit der Straßenbahn fahren will, löst keinen Fahrschein mehr, heute gibt es Tickets. Zum Parken auf gebührenpflichtigen Plätzen: Ticket. Und wer sich keines am Automaten geholt hat, erhält dann von der Politesse: richtig, ein Ticket.

Bei weitem werden diese eingedeutschten Begriffe aus dem Englischen nicht von jedem verstanden. Wer meint, dass das dann überwiegend Ältere sind, der täuscht. Laut einer Umfrage tun sich auch viele Jüngeren schwer mit der Verwendung von englischen Ausdrücken im Deutschen. Oder wie würdet Ihr den Werbeslogan (upps: Werbespruch) einer Parfümerie übersetzen: “Come in and find out.” Bestimmt nicht: “Komm rein und finde wieder raus.”

In diesem Sinne, nutzt Eurer Weekend und chilled mal so richtig aus.

jr

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: jr

König Kunde? – ein Stück in 2 Akten

Freitag, 24. November 2006 21:40

Die letzten 2 Tage waren sehr eindrucksvoll für mich. Eigentlich spielte sich alles innerhalb von ca 14 Stunden ab. Angefangen hat alles in einer nichtraucher-Kneipe im Schweinfurter Stadtkern:

Akt 1 – der Getränkeskandal

Ich war mit 2 Kollegen am Abend in eben dieser Kneipe und bestellte dort eine “Bionade Kräuter“, diese war nicht mehr vorrätig, also wechselte ich zur Sorte “Bionade Litschi”. Mir wurde aber eine Flasche “Litschi forte” gebracht. Der Geschmack ist ein anderer und nach einem Test eine Woche zuvor wollte ich diese eigentlich nicht verkonsumieren. Ich wartete bis der Kellner (oder sagt man der Bediener?!) wieder kam, und wies, neben einer weiteren Bestellung, darauf hin, dass dies die falsche Sorte sei. Er machte den Eindruck den Unterschied nicht zu kennen, griff zur Flasche, musterte das Etikett und entgegnete dann eher frech “es gibt nur das.” Ich berichtigte ihn, schließlich habe ich eine Woche zuvor eine Flasche “Litschi” getrunken. Er sagte dann sehr forsch dass es aber nur das gebe. Ich entgegene im netten Ton, dass das jetzt ja kein Problem sei, ich würde das auch trinken, aber ich hätte nunmal gern eine Entschuldigung/Entschädigung gesehen und am Ende meines Monologs würde es darauf herauslaufen, dass ich einen Espresso rausleihern würde. Der Mann vom Service-Personal wurde noch unfreundlicher anstatt sich zu entschuldigen, und sagte dann “Ja aber nicht von mir weil eich nur “Litschi forte” habe und ich könnte wenn ich wollte ja auch gern was anderes trinken”. Ich lehnte ab und schüttelte verständnislos den Kopf, deutete ich werde das trinken was ich bekommen hatte und es sei ja auch in Ordnung so wie es ist.

Es verging gut eine Stunde bis wir am Tisch wieder eine Bestellung aufgeben wollten. Meine Kollegin wollte eine “Bionade Ingwer-Orange”, teilte dies mit und wir bekamen vom weglaufenden Kellner ein freches “auch forte oder normal?!” zugeworfen. Dies konnte ich so nun nicht auf mir sitzen lassen, und wollte dies gern richtigstellen als “die Bediehnung” zurückkehrte. Ich wies darauf hin, dass es nur die Sorte Litschi als Version “forte” gäbe, und Orange-Ingwer nur in dieser einen Variante zur Verfügung stehen würde. Der Kellner würdigte die Bemerkung kaum, lies mich nicht aussprechen, sagte er hätte das ja nur als Witz gemeint, und rannte (mehr als das der ging) davon. Ich entgegnete nur ein “das das wirkte aber nicht wie ein Witz”, und damit war er wieder verschwunden.

Ich sah die Situation immer als etwas “gespannt” als der für uns zuständig Kellner am Tisch auftauchte und war mit seinen “Leistungen” unsgegenüber nicht wirklich zufrieden. Ich erwarte den Kunden gegenüber immer einen gewissen Resepkt, den ich als Kunde auch dem Personal entgegenbringe. Ich bin auch gern bereit gute Leistungen (Produkte und VORALLEM Service), wie in der Gastronomie üblich, mit einem Trinkgeld zu entlohnen, aber in solch einem Fall sah ich mich absolut nicht dazu veranlasst ein solch freches, ungebührliches und, ja man kann schon sagen, unfreundliches Verhalten auchnoch zu belohnen. Ich verließ das Etablissement zusammen mit den Kollegen also etwa 20 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten mit einem eher unguten und etwas enttäuschten Gefühl, denn dieses ganz neu eröffnete Mittelding zwischen Bar, Lounge, Cafe, Kneipe und Bistro war uns vorher durchwegs positiv aufgefallen.

Akt 2 – der Seilskandal

Am nächsten Morgen war ich dann mit einem der Kollegen vom Vorabend in einem Fitness-Studio in einem kleineren Ort nahe Schweinfurt, an welches eine Kletterwand angegliedert ist. Wir kletterten dort fast alleine und von niemandem beachtet etwa 1,5 Stunden lang. Dann tauchte einer der Betreuer des Studios auf und wir wiesen ihn darauf hin, dass wir eines der Seile zusammengeknotet und zur Wand hingehängt hätten, weil es an 2 Stellen verschlissen ist und ausgetauscht werden sollte. Ich bemerkte zusammen mit einem anderen Kollegen diesen Defekt schon genau vor einer Woche und auch da gaben wir einem Betreuer bescheid; dies blieb aber offensichtlich Ergebnislos. Der Kletter-Instuktor vor einer Woche sagte er “sehe sich das an”, für uns war der Fall damit erledigt. Der Betreuer diese Woche war aber weitaus unkooperativer. Er begann seine Aussage damit, dass das egal sei, und er hat uns ja da grade Klettern sehen und wir sollten lieber mal selbst genauer aufpassen usw. Ich räume da schon Fehler unserseits ein, aber sicher keine Fahrlässigkeit und wenn dann erwarte ich von ihm als Trainer dass er sie sofort korrigiert um einen Lerneffekt zu erzeugen, und nicht erst nachdem man ihn wegen einem anderen Thema anspricht. Wir wiesen aber darauf hin er sollte nicht ausflüchten und wir hatten ja über das defekte Seil gesprochen. Er sagte “wir kümmern und da schon selbst darum und wenn wir der Meinung sind ein Seil sollte getauscht werden dann machen wir das schon”. “Wir haben da selbst ein Auge drauf”. Nachdem ich entgegnete dass ich das letzte Woche schonmal bemängelt hatte und sich das Problem offensichtlich niemand angesehen hat sagte er “hier ist noch nie jemand runtergefallen wegen einem Seil, ganz im Gegensatz zu so kettereien wie wir sie machen…”. Mir blieb nur ein “…einmal ist immer das erste mal” zu sagen, und er wendete sich ab. Aber dann kam die Krönung. Ungeachtet unserer Anwesenheit oder vielleicht auch aus purem Trotz entfernte der Angestellte des Studios den Knoten aus dem Seil, hänge es wieder zum Boden und gab es somit wieder zum Betrieb frei.

Und wieder bleibt für mich ein fader Nachgeschmack. Mit dem Trainer kamen etwa 10 Jugendliche einer Klettergruppe in die Halle (alle so um die 14 Jahre), welche dann von dem Leiter fleißig zum Klettern angeregt wurden. Und diesen Jugendlichen fehlt vermutlich die nötige Skepsis und Erfahrung um sich zu fragen, ob mit dem Equipment alles in Ordnung sei; ganz abgesehen davon dass die Eltern der Jugendlichen sich sicher auf den Betreiber verlassen. Ich, als Ex-Rettungsdienstler, dachte mir dabei schon meinen Teil, schließlich sind es meine Kollegen oder sogar ich selbst, die dann zu solchen fällen gerufen wird. Ganz abgesehen vom Ruf der Kletterhalle welcher so sehr leidet und vermutlich völlig zerstört wird, wenn solch ein Defekt zu einem schlimmen Unfall führt. Als Kletterhallen-Besucher verlasse ich mich schon auf ordentlich gewartete und überprüfte Materialien; die Frage war also nicht ob die Hallenbetreiber das “von sich aus kontrollieren”, das ist klar ihre Pflicht, nur wenn ein Kunde zu mir kommt und mich auf solche Defekte hinweist muss ich mich bedanken (schließlich macht er einen Teil meiner Arbeit), muss sollte sofort reagieren; vorallem in einer Halle in der Kletterkurse gehalten, Prüfungen abgenommen und auch Jugendgruppen trainiert werden.

Und nun stellt sich mir schon die Frage, ob ich zu höhe Ansprüche an das Personal stelle, oder ob wirklich einiges falschläuft im Punkto Kundenkontakt. Denn ich verlange keinerlei übermäßige Freundlichkeiten, ein netter und respektvoller Umgang genügt völlig, und man kann durchaus andere Meinungen haben und diese auch äußern, dies aber dann in gebührender Form. Ich will dies hier nicht zu einem Pranger machen, daher habe ich Namen vermieden, aber ich hoffe dass diejenigen die eine solche Info suchen diese hier auch finden und wissen woran sie sind.

Ich für meinen Teil werden in der nächsten Zeit das Oberwerrner Fitness-Studio meiden, und Kneipentechnisch auch mal sehen, ob sich da nicht was schönes anderes findet, schließlich sind die beiden Orte nicht die einzigen und solch ein Verhalten gibt der entsprechenden Aktivität für mich schon einen mieseren Charakter…

Thema: Allgemein | Kommentare (4) | Autor: Jan

Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit!

Mittwoch, 15. November 2006 16:48

Und Passivrauchen meine!

Das, was man in letzter Zeit alles hört, wenn es um ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten geht, ist teilweise der Hammer. Als Nichtraucher finde ich den Vorstoß des Gesetztgebers ganz o.k., auch wenn es sich bisher nur um eine Absicht handelt.

Und gleich bäumen sich die Raucher auf, wie man ihnen so die Freiheit nehmen kann, die Verbannung aus dem Paradies. Eine Einschränkung in ihren Grundrechten sei dies und überhaupt nicht tolerant von Nichtrauchern den Rauchern gegenüber.

Bahh, sag ich da nur! Wer muss sich den hier vollqualmen lassen? Wessen Kleidung stinkt ungewollt nach Zigarettenrauch? Wer muss diesen Dreck inhalieren und gefährdet dadurch seine Gesundheit? – Wer darf schauen, dass die Fehlzeiten für Raucherpausen die Produktivität nicht schmälern? Der Nichtraucher!

Und wer zeigt sich bisher intolerant gegenüber dem anderen? Setzen sich einfach zu Nichtrauchern hin und fangen das herumqualmen an, diese Raucher! Es wird Zeit, dass hier gehandelt wird!

Aber kann der Staat wirklich interesse daran haben, das Rauchen einzuschränken? Jaein! Einer Studie zufolge kostet dem Staat das Rauchen rund 2 Mrd. Euro jährlich, wenn man der Tabaksteuer die raucherbedingten Gesundheitskosten gegenüber stellt. Also, Rauchen verbieten. Könnte man meinen. Denn die Studie rechnet weiter: durch das frühzeitige Ableben zahlreicher Raucher (rund 110.000 jedes Jahr) und dem Wegfall weiterer altersbedingten Gesundheitskosten spart sich der Staat jedes Jahr 33,9 Mrd. Euro. Unterm strich bleibt ein dickes plus von 14,5 Mrd. Euro. Hat der Staat wirklich ein Interesse daran????

Wie dem auch sei, ich kann nur hoffen, dass die Lobby der Nichtraucher endlich mal Gehör findet und endlich das Rauchen in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten verboten wird!

Allseits klare Luft wünscht Euch

jr

Thema: privates | Kommentare (3) | Autor: jr

Stöckchenschmeißerei, verdammte!! #2

Sonntag, 12. November 2006 22:57

1.) Wie heißt Du?
jan. aber das steht doch da oben?!

2.) Welche Farbe hat die Hose, die Du gerade trägst?
so hellgrau.

3.) Was hörst Du gerade?
*indieplaylisteguck* “Jive Bunny (various Artist) – Swing the Mood (50’s Medley)”

4.) Leibgericht?
da gibts ne Megne.. mmhhh.. ich würde sagen Nudeln in vielen vielen Variationen. Aber auch sehr gerne chinesisch, mexikanisch oder auch mal bayrisch!

5.) Was ist das Letzte, das Du gegessen hast?
So ne harte aber sehr leckere Salami, ein Brötchen mit Quark, eine Tomate und sehr leckere “Curry-Gurken” die ein Prudukt der Familie meiner besseren hälfte sind… lecker!

6.) Wenn Du ein Buntstift wärst, welche Farbe wärst Du?
komisch dass sich alle um diese Frage drücken. Ich sage einfach: Orange. Braucht man nur zum markieren (also wichtig und nicht oft leer), schreibt sich schön, sieht gut aus und ist immer gtu drauf.

7.) Wo willst Du in Deinen Flitterwochen hingehen/fliegen?
moment habe ich was verpasst?!… also ich habe da kein bestimmtes Ziel. Muss nix super tolles sein, Spaß muss es machen!

8.) Wie ist das Wetter gerade?
also ich vorhin hergefahren bin wars kalt, regnerisch und irgendwie eklig…

9.) Wer ist die letzte Person, mit der Du telefoniert hast?
Teamspeak: der Stefan, Skype: mein Papa, Handy: die Rike, Festnetz: der Thomas Schemm (?!)

10.) Auf was schaust Du als erstes beim anderen Geschlecht?
öhm… auf so vieles. Gesamteindruck zählt.

11.) Wie geht es Dir heute?
geht ganz gut. hatte die letzten 2 Tage sau viel PC-Ärger und bin jetzt froh dass ich hier überhaupt was schreiben kann. Körperlich ganz gut, fühl mich wohl nachm Essen grade. Meine Füße sind bissl kalt. Ansonsten: sagen wir ein “geht schon” oder 7,5 von 10.

12.) Was ist Dein Lieblingsgetränk?
im Moment Bionade: Kräuter. noch vor ein paar Wochen wars Johannisbeerschorle, und davor Apfelschorle.

13.) Lieblings – alkoholisches Getränk?
nix. Zellgifte kommen bei mir ned in den armen, geschwächten Magen…

14.) Wie isst Du ein Hanuta?
oh das ist ja ewig her. Ich würde sagen: Auspacken, abbeißen, nicht alles vollkrümeln, fertig. von der Packung lecken tu ich nix *igitt*

15.) Lieblingssport zum Zuschauen?
schwierig. Ich guck gerne Curling oder Snooker an. Oder Beach-Volleyball. Oder irgendsowas. Oder ich beobachte gerne andere beim Klettern…

16.) Welche CD hast Du Dir als letztes gekauft?
füenf – Südfrüchte

17.) Welche Augenfarbe hast Du?
ich glaube so grün-braun. *insbadlauf* ja stimmt

18.) Trägst Du Kontaktlinsen?
nein.

19.) Geschwister?
Brudi.

20.) Letzter Film, den Du geschaut hast?
Kino: Deutschland: Ein Sommermärchen (hat mir gut gefallen)
DVD: Traumschiff, Periode 1. (hat mir garned gefallen, musste aber sein)

21.) Lieblingstag im ganzen Jahr?
wenn ich jetzt “21/22.12.” sage dann checkt das wieder keiner. daher: egal. können alle gut/schlecht sein.

22.) Bist Du zu schüchtern um jemanden zum Essen einzuladen?
mmhh eigentlich nicht. aber Fremde?! die Frage ist: “Will ich mit Fremden essen gehen und ich soll zahlen??”

23.) Magst Du lieber lustige oder gruselige Filme?
lustige!

24.) Sommer oder Winter?
beides gut und am jeweiligen Ende freu ich mich auf das andere.

25.) Umarmungen oder Küsse?
beides. alles zu seiner Zeit.

27.) ähm wo ist Frage 26?
hat bestimmt irgendeiner rauskopiert weil das irgend nen Mist war…

28.) Schokolade oder Vanille?
Schokolade.

29.) Lieblings-Fernsehprogramm?
Fernsehen hat so verlohren die letzten 5 Jahre finde ich. Oder liegt das an mir?! Naja wenns kommt dann Simpsons, oder Scrubs. Letztens habe ich “Stadt, Land, Mord” gesehen das war mal akzeptabel. Aber sonst kommt ja nix g’scheites…

30.) Wie sieht Dein Mousepad aus?
das ist ein original “Ratpad” von ratpadz.com (und ich mag es, zockt sich gut)

31.) Lieblingsspiel?
digital: Counter-Strike mit Leuten die man kennt
im real-life: keine Ahnung… kommt auf die Mitspieler an

32.) Lieblingszeitung/Zeitschrift?
ganz unterschiedlich, je nachdem was grade interessant ist.

33.) Lieblingsduft?
es gibt so viele …

34.) Das schlechteste Gefühl?
Machtlosigkeit, Niederlagen oder den Finger zwischen Stryker-Trage und Wand einklemmen

35.) Das beste Gefühl?
Erfolg, egal in welcher hinsicht… und Erfolg ist das was ICH definiere, kann ganz verschieden aussehen.

36.) Lieblingsmusik?
bin ich flexibel, mag aber so swing-Zeug ganz gerne. Oder “Füenf”.

37.) Dein erster Gedanke, wenn Du am Morgen erwachst?
manchmal: “Neiiiiiiiiiiiin ich will nicht”, und andermals “Juhuuuuuuu” und alles was dazwischen liegt kommt vor

38.) Würdest Du in den Big-Brother Container gehen?
mh nein ich denke nicht.

39.) Berg- und Talbahn: Spaßig oder abscheulich?
spaßig.

40.) Lebensziel?
immer Spaß und 35) haben?!

41.) Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Daniel Kehlmann – Die Vermessung der Welt (schon fertig)
Bruno Jonas – Gebrauchsanweisung für Bayern (noch mitten drin)

42.) Gewitter und Sturm: spannend oder schrecklich?
superspannend.

43.) Dein erstes Auto?
ein sombragrauer Seat Ibiza 1,4 biFUEL (Benin + LPG)

44.) Wenn Du treffen könntest, wen Du wolltest, lebendig oder tot?
es gibt so viele. Ich treffe gerne den Adrian (Firmenkollegen) aber hier gehts ja um einmalig oder? Dann vielleicht die beiden Bills (Clinton + Gates) ? aber nur so ein Gefühl, muss ich drüber nachdenken.

45.) Lieblingsgedicht?
Fredl Fesl – Selbstmödergedicht. wenn ichs hinschreiben soll (als Kommentar) dann sagt es.

46.) Jungs?
was willst du hier hören? ich sag dazu: Kartoffelbrei!

47.) Mädchen?
noch mehr Kartoffelbrei.

48.) Wenn Du die Wahl hättest zu arbeiten, was Du willst, was wäre das?
ich denke vielleicht schon als IT-Ing. aber mit nem sicheren Arbeitsplatz und Zeit für bissl Retten… fast egal ob Globl Player oder kleiner Mittelständler…

49.) Warst Du schon mal verliebt?
war?!

50.) Was hast Du an der Wand in Deinem Schlafzimmer?
im moment garnix… aber vielleicht lass ichs auch einfach weiß.

51.) Pepsi oder Coke?
wenns sein muss coke. aber hoffentlich muss es nicht sein

52.) Lieblingsfilm?
Life of Brian, Oceans 11++, Deutschland: Ein Sommermärchen, Bowling for Columbine, und vieles mehr…

53.) Links- oder Rechtshänder?
grundsätzlich mal rechts. aber ich kann, diversen Defekten sei dank, auch links ganz gut (sogar einigermaßen schreiben, mit etwas Trainig)

54.) Hast Du die richtige Fingerstellung?
hin und wieder Tipp ich mist, und meine shift-Taste ist notorisch unbenutzt…. aber was hat das damit zu tun?

55.) Wenn Du ein Gartengerät wärst, was würdest Du dann sein?
ich bin sicher kein Gartengerät, viel zu wenig Technik…

56.) Was hast Du unter deinem Bett?
hier: nix. Weil ich da am Donnerstag ganz brav gesaugt habe. Vorher war da Staub.

57.) Glückszahl?
42? ne stimmt nicht. hab keine!

58.) Sternzeichen?
find ich nen schmarn… Sternzeichen so ein quatsch.
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so endlich fertig. Und wer soll jetzt alles mögliche beantworten: ach einfach alle die sich hier aktiv tummeln wenn sie lustig sind. …musste fett-Formatierung entfernen: Kürzungs- und Darstellungsproblem.

Thema: Blog-Zeug | Kommentare (4) | Autor: Jan

Genervt bin…….

Samstag, 11. November 2006 22:21

Tja, was soll ich sagen, hab mich grad bei den Kollegen/Freunden ausgeko… weil ich in den letzten Tagen von so manchem Kollegen ziemlich genervt war. Man muss wissen, das bei uns im Dienstplan nur die jeweilige Schicht steht, und nicht welche Funktion der/diejenige an diesem Tag auf dem Fahrzeug hat. Also Fahrer oder Beifahrer. Und man muss noch wissen, das einige Kollegen als RA bezahlt werden und andere als RS. Diejenigen die als RS bezahlt werden müssen mind. 20 schichten als Beifahrer auf dem RTW fahren, dann bekommen sie die Differenz zwischen RA und RS Gehalt nachgezahlt, für einen Monat. Die RSler werden also leistungsbezogen bezahlt, fahren sie KTW werden sie als RS bezahlt, fahren sie RTW werden sie als RA bezahlt (immer auf den Beifahrer bezogen). Bei den RAlern is des net so, sie bekommen das größere Gehalt auch wenn sie KTW fahren.

So, mit fast allen Kollegen is des kann Problem, außer mit gewissen, die jetzt bald wieder Saison haben :-) Mit demjenigen muss mer um 21.45 Uhr oder um 5.45 Uhr diskutieren, wer denn jetzt der Beifahrer und wer der Fahrer des RTW sein darf. Ich find, jeder sollte das machen wofür er bezahlt wird. Also ich fahren und er beifahren. Aber das sieht der Kollege leider anders. Er meint, er sollte lieber fahren da er ja eh immer Beifahrer sein muss. Das seh ich anders. Denn ich, die eigentlich als RS eingestellt ist, habe in diesem Jahr schon knappe 60 schichten als Beifahrer absolviert. Was kein Problem für mich ist, bzw ich finde das gut; aber ich habe keine Lust die Sucht, einiger Kollegen nach Blaulichtfahrten zu unterstützen. Nichts anderes ist es nämich meiner Meinung nach.  Und ich finde die Argumente des Kollegen sehr zweifelhaft, wenn er dann argumentiert das ich jetzt leider Pech gehabt habe und er entschieden hat das er fährt. Traurig, sehr traurig. Gutmütig wie ich bin hab ich es einfach laufen lassen. In der nächsten gemeinsamen Schicht bin dann ich gefahren. Ich habe früh auch einfach die Tachoscheibe genommen und habe meinen Namen reingeschrieben. Aber vor der dritten gemeinsamen Schicht innerhalb einer Woche gab es dann wieder große Diskussionen die damit endeten das ich gesagt bekommen habe in den folgenden Schichten wird er fahren. Basta. Traurig, sehr traurig. Im Moment macht das arbeitn nicht wirklich viel Spaß außer an manchen besonderen Tagen, die aber viel zu selten sind.

Eure Schwester K.

Thema: Retterei | Kommentare (3) | Autor: Kristina