Donnerstag war ich faul

Jan @ Dienstag, 10. August 2010 18:15

Donnertag war ich nach langer Zeit mal wieder so richtig faul. Wenn man es recht betrachtet war ich noch nie in meinem Leben so faul wie gestern. Wie das alles kam? Seinen Anfang hat die Geschichte meines Faulenzens im Januar wo ich eine schwere Stimmbandentzündung (Laryngitis) durchmachte. Diese kam wieder im April und wieder im Juni. Schlussendlich empfahl mir der HNO-Arzt meines vertrauens eine Operation der Nase. Wieso? Weil Siff und Verwirbelungen „oben“ (Nase) eben Entzündungen und Aua „unten“ (Kehlkopf) machen können. Auch die zweite und die dritte Meinung bestätigte die Empfehlung. Gesagt getan. Anschließend an den Uni-Prüfungsblock des Sommers plante ich also einen Tag der „lazyness“.

Am Mittwoch Abend kam die mich beratende Schlaf-und-Entspannungsfachkraft (im folgenden Anästhesist genannt) zum Gespräch. Die Phase meiner Tiefenentspannung wurde für Donnerstag Vormittag gegen halb10 terminiert. Der Animateur (im fogenden Operateur oder HNO-Doc genannt) stellte sich auch nochmals Mittwoch vor und sagte wir sehen uns dann morgen. Viel gesehen habe ich von ihm aber nicht mehr, da gab ich mich schon voll der Entspannung hin.

Wieso war ich so faul? Im Wesentlichen durfte ich mich so sehr entspannen, dass mit sogar das Atmen abgenommen wurde. Ein netter Cocktail aus Fentanyl (0,1mg), Propofol (200mg) und Esmeron (keine Ahnung wieviel da schlief ich schon) zum Einstieg sorgten für Tiefenentspannung. Wies weiter ging weiß ich nicht, in mir machte sich da nur ein großes “zZzzz” breit. Meinen allerliebster und von mir gewünschter Helfer-der-Entspannungsfachkraft (im folgenden Anästhesiepfelger oder Beutel-und-Tubus-Zureicher genannt) konnte ich dazu bewegen mich zu bewachen während ich so vor mich hin schlief.

Nach einer für mich nicht abschätzbaren Zeit wurde ich im Aufwachraum wach und konnte mir immer wieder den Wirbel dort angucken. Aber ich schaffte es nie länger als 60 Sekunden die Augen offen zu halten. Immer wieder holte mich die Entspannung ein und ich schlummerte wieder weg. Im nachhinein wurde mir von besagtem Anästhesiepfleger erzäht ich hätte voll kooperiert und war absolut zahm und brav. (Zitat: „*schüttel* Mund weit auf und schön tief schnaufen“ – gesagt getan – zack: Extubation)

Den restlichen Tag verbrachte ich mit dem kümmerlichen Versuch SMS zu schreiben oder die mir am Morgen gebrachte Zeitung zu lesen. Chancenlos. Immer wieder saß mir die Tiefenentspannung so im Nacken dass ich ihr nachgab und mich ins Reich der Träume flüchtete.

Erst am Abend gegen 21 Uhr gelang es mir die Zeitung zu lesen oder mal länger als 5 Minuten aufmerksam zu sein. Wer am Tag so viel schläft der kann sich Nachts logischerweise nicht ruhig halten und so wachte ich immer wieder auf. Aber das sollte sich im Verlauf geben, da gehe ich ja wieder dem normalen Tagesrythmus (incl. eigenem Atemantieb) nach.

Auch auf diesem Weg meinem lieblings-Anästhespiepfleger VIELEN VIELEN DANK für die herzliche Umsorgung und den zuvorkommenden Service. Man hat doch eine ganz anderen Bindung zu einander wenn man den anderen mal Beatmet hat oder?

Selbstverständlich auch dem Operateur und Anästhesisten meinen Dank… im Moment scheint alles ganz gut gelaufen zu sein und ich bin hoffnungsfroh dass das alles wieder gut wird. Sogar besser als zuvor.

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täglicher Foto-Wahnsinn

Jan @ Donnerstag, 16. Juli 2009 23:44

Hallo Gemeinde. Irgendwie habe ich seit Monaten nie die Muße hier viel zu schreiben, auch wenn ich oft dran denke. Aber nun gibt es ein “kurzfristigeres Projekt”. Es soll Tagesabläufe, Aktivitäten und alles Andere für die “daheimgebliebenen” ...den ganzen Beitrag lesen »

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1234567890!

Jan @ Samstag, 14. Februar 2009 16:18

Heute Nacht war es so weit. Um 00:31:30 (UTC+1) unserer Zeit passierten wir eine Grenze, wie wir nie mehr wieder sehen werden. Ich hoffe alle Menschen saßen gespannt zuhause uns spürten diesem tollen Moment nach. Wir passierten genau um diese Zeit ...den ganzen Beitrag lesen »

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mein Wasserzähler spricht mit mir

Jan @ Freitag, 5. Dezember 2008 13:42

Lang ists her, dass ich hier geschrieben habe. Warum? Keine Ahnung. Themen gabs genug aber es fehlte einfach die richtige Stimmung, der Anstoß, das “Verlagen”. Aber dann Begann ein Einrichtungsgegenstand in meiner Wohnung mit mir zu sprechen. Vorgestern wars, ...den ganzen Beitrag lesen »

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30°C und dann Schleudern

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Eine Rettungswache ist ein seltsamer Ort. So spielten sich auch diesen Sonntag morgen auf einer nordbayerischen Wache interessante Szenen ab. In einem solchen Haus, in dem die Einsatzkräfte auf den nächsten Notfall warten, schlafen, essen, die eigene Ausrüstung warten und ...den ganzen Beitrag lesen »

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BausündenTUM – eine Auswahl

Jan @ Sonntag, 13. Juli 2008 21:13

Wie vielen bekannt ist, besuche ich sogut wie täglich eine höhere technische Lehranstalt im Süden der Republik. Dieses Haus der Innovation und Technologie formt angehende Ingenieure zu Spezialisten der theoretischen Sichtweise und Gedankenexperimente. So gut wie alle Menschen, ...den ganzen Beitrag lesen »

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Kunde #1

Jan @ Mittwoch, 28. Mai 2008 22:57

Schon vor einigen Tagen bemerkte ich, dass “unten im Haus” umgebaut wird. Dort befand sich bisher immer ein kleiner 24h-Video/DVD-Ausleihautomat. Vor 2 Tagen nun sah ich beim Nachhauseweg, dass dort wieder ein Verleih-Terminal ist, nur irgendwie “neu”. ...den ganzen Beitrag lesen »

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digitaler Spaß: Kirschkuchen

Jan @ Donnerstag, 8. Mai 2008 22:10

Endlich wird wieder digital gefüttert. Heute gibts einen Kirsch-Kokos-Schokokuchen. Probiert habe ich ihn noch nicht, der Geruch ist aber recht viel versprechend. Dieses Wunderwerk kommt erst am Wochenende zur “Anwendung”, ich gebe aber jetzt schon gern ein digitales ...den ganzen Beitrag lesen »

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schwarze Hände für 60 cent

Jan @ Dienstag, 29. April 2008 0:51

Heute hatte ich ein ärgerliches Erlebnis. Ich habe zusammen mit nem Kollegen billige nachbau-Patronen für meinen Tintenstrahl-Drucker gekauft. Wir wollten einfach wissen wie gut die sind. Das Stück kostete 60 Cent und sah echt ordentlich verarbeitet aus. Man musste nur ...den ganzen Beitrag lesen »

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uni-Alltag

Jan @ Mittwoch, 23. April 2008 20:32

Ich will heute von 2 Begebenheiten aus dem studentische Alltag berichten. Die beiden Vorfälle greife ich einfach mal wahllos aus der “Uni-Kiste” um zu zeigen, was hier in und wieder so los ist. Das ganze in chronologischer Reihenfolge:

1) in der Vorlesung ...den ganzen Beitrag lesen »

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